Ernährungstherapie

essenstischIn der Naturheilkunde hat die Ernährungstherapie schon immer eine hervorragende Stellung. Eine pflanzliche, vollwertige Ernährung ist die Grundlage vieler ganzheitlicher Therapiekonzepte.

Unsere Ernährung hat einen formenden Einfluss auf unsere Gesundheit, auf unser Denken und auf unser gesamtes Leben. Bei der Ernährungstherapie wird deshalb durch gezielte Umstellungen versucht, die Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern. Dabei soll das Essen gesund sein, aber auch appetitlich und schmackhaft.

Während eine gesunde Ernährung eine Grundlage für naturheilkundliche Therapien ist, so muss sie doch bei verschiedenen Krankheitsbildern an die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden.

Die Liste der Krankheiten, die man durch Ernährung positiv beeinflussen kann, ist fast unendlich.

Anwendungsbeispiele für Ernährungstherapie:

  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht
  • Krebskrankheiten
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Schlafstörungen
  • psychische Erkrankungen
  • Psoriasis
  • Asthma
  • Leber-, Galle- und Pankreaserkrankungen
  • Neurodermitis
  • und viele mehr …

Durch die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen kann diese Beratung sehr praktisch mit Kochschule, Einkaufen und Mahlzeiten umgesetzt werden.

Hier einige Beispiele:

Koronare Herzerkrankung

D. Ornish, C. Campbell und CB Esselstyn haben mehrfach gezeigt, welchen Einfluss eine pflanzliche Ernährung auf die Herzkranzarterien hat. Als beispielsweise Koronarpatienten auf eine fettarme vegetarische Ernährung (Fettanteil der Kalorien: 10 %) umstiegen, bildeten sich Gefäßablagerungen zurück. Innerhalb eines Jahres verringerte sich der Gefäßverschluss von 61,1 % auf 55,8 %. Die Häufigkeit von Herzanfällen ging um 91 % zurück. Bei einer herkömmlichen Behandlung hatte sich der Gefäßverschluss dagegen von 61,7 % auf 64,4 % verschlechtert. Die Häufigkeit von Herzanfällen bei der normalen Therapie nahm um 165 % zu (Lancet 1990; 336:129-133).

Störungen der Immunreaktion (Asthma, Neurodermitis, Allergien u.a.)

In einer Vielzahl von Untersuchungen und in der praktischen Erfahrung hat sich der positive Effekt einer pflanzlichen Ernährung auf eine gestörte Immunbalance gezeigt. Als Asthma-Patienten in einer schwedischen Untersuchung sich auf eine rein pflanzliche Ernährung umstellten, verbesserten sich die Symptome bei 92 % der Teilnehmer innerhalb eines Jahres. Viele konnten die Medikamente weglassen oder reduzieren (J Asthma. 1985;22:45-55)

Krebserkrankungen

Die Auswirkung einer pflanzlichen Ernährung auf die Krebskrankheit zeigt sich auf unterschiedliche Weise: Bei einer konsequenten pflanzlichen Ernährung tritt Krebs wesentlich seltener auf als bei einer Gemischtkost. Bei der Behandlung einer Krebskrankheit gibt es seltener Rezidive und durch gezieltes Fasten wird eine Chemotherapie besser vertragen. Alle diese Effekte sind durch eine große Anzahl wissenschaftlicher Untersuchungen belegt.

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Wir unterstützen Sie gerne bei der Durchführung von Ernährungsumstellungen, bei besonderen krankheitsbedingten Diäten und auch bei individuellen Fragen.