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Es ist Abend: Sie sind müde, der Kopf ist überlastet, sie können einfach nicht abschalten oder aber die Beine sind schwer vom langen Stehen. Hier kann der Schenkelguss richtig helfen. Sie können Ihn in der Dusche mit einem Kneipp’schen Gussaufsatz mit etwas Übung selber durchführen.

Der Schenkelguss bedeutet einen kurzen breitflächigen Kaltreiz, der beide Beine von der Fußspitze bis zum Gesäß mit einbezieht. Bei dem Guss legt sich ein flacher weicher Wasserfilm über die gesamte Haut. Ohne Druck fließt das Wasser über die Beine ab. Dies stellt einen intensiven thermischen Reiz dar. Das Wasser wird gut abgestreift und es kommt zu einer intensiven Reaktion der Hautgefäße. Sie ziehen sich an ohne sich abzutrocknen und nach kurzer Zeit werden beide Beine angenehm warm.

                                                     Bildquelle: Jorma Bork/Pixelio.de

 

Übrigens: Bei einer Duschbehandlung treffen scharfe spitze Wasserstrahlen mit Luft vermischt auf die Haut. Es handelt sich dabei um einen mechanischen und einen thermischen Reiz. Der Kneipp’sche Guss aber ist ein Flachguss mit nur einem geringen mechanischen aber hohem thermischen Anteil.

Und ganz praktsich sieht das so aus: ........

 

Der Schenkelguss ist der große Bruder des Kniegusses. Deshalb sind die Anwendungsgebiete auch ähnlich. Allerdings ist die Wirkung intensiver.

Wann wenden Sie den Schenkelguss an:

  • Der Schenkelguss gehört zu den kleinen Gussanwendungen. Er kann am Nachmittag oder Abend angewandt werden um zu entspannen.
  • Bei Einschlafstörungen
  • Bei Krampfadern
  • Bei arteriellen Durchblutungsstörungen (ohne Ruheschmerzen)
  • Zum Umschalten von Anspannung zur Entspannung (vegetative Umstellung)
  • Als „Cool down“ am Abend: das Wasser anschließend nur abstreifen von den Beinen, Strümpfe anziehen und Ruhe geben oder ins Bett gehen

 

Wie führe ich den Guss praktisch durch?

  • Ein weicher Wasserstrahl soll über Fuß, das gesamte Bein und das Gesäß fließen. An der Vorderseite schließt der Guss die Leiste mit ein spart aber die Geschlechtsteile aus.
  • Der Wasserstrahl wird dabei an Rückseite und Vorderseite des Beines entlang der abgebildeten Linien geführt.
  • Der „Wasserstrahl“ muss so weich auf der Haut auftreffen, dass sich ein Wassermantel über die Haut legt. Dafür eignet sich am besten ein Kneipp‘scher Gussaufsatz.
  • Anschließend das Wasser abstreifen, nicht abtrocknen.
  • Denn entweder aktive Bewegung oder die Füße warm einpacken (Sollten die Füße trotzdem länger als 10 Minuten kalt bleiben, dann nehmen Sie ein kurzes warmes Fußbad (38°C)).

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